Check: Medion Akoya P7300 D
Neuer Multimedia-PC von Aldi am Start
Ab dem 27. November 2008 verwandeln sich die Aldi-Filialen wieder mal zu kleinen Saturn- und Media-Markt-Konkurrenten. Der Star des neuen Multimedia-Aufgebots ist der PC von Medion namens Akoya P7300 D für 699 Euro – immerhin Aldis erster Rechner mit einer Quad-Core-CPU! Was der neue Bolide sonst noch so auf dem Kasten hat, checkte magnus.de für Sie ab.
Nach dem eher mäßigen Erfolg des supermobilen Swarovski-Sub-Notebooks für die Damenwelt setzt Aldi ab dieser Woche wieder auf große Tower-Rechner für echte Kerle. Immerhin ist Aldis letzter PC, der Medion Akoya E4320 D, bereits zwei Monate alt. Rein äußerlich veränderte sich der PC kaum. Das Gehäuse glänzt weiterhin in Klavierlack-schwarz, oben finden zwei optische Laufwerke Platz und mittig tummeln sich zahlreiche Front-Anschlüsse. Geblieben ist zudem der Datenhafen zum Anschluss einer externen Medion-3,5-Zoll-Festplatte auf dem Gehäusedeckel. Lediglich der Einschalter wandert von unten rauf auf die obige, abgeschrägte Gehäusekante – erfreulich für alle, die ihren PC unter den Schreibtisch stellen.
Prozessor: Intel Core 2 Quad Q8200
Damit schafft Medion die besten Vorraussetzungen für eine flotte Abarbeitung komplexer Anwendungen wie Bildbearbeitung, Videoschnitt, HD-Film-Wiedergabe und natürlich 3D-Spiele. Der Einzelpreis der CPU beträgt derzeit immerhin rund 175 Euro.
Arbeitsspeicher: 4 GB DDR2-SDRAM
Eine weitere Crux im Bezug auf den Arbeitsspeicher ist übrigens das vorinstallierte Windows Vista Home Premium in der 32-Bit-Version. Diese Version kann an Speicher lediglich 4 GB verwalten, allerdings inklusive Grafikspeicher – dessen Größe wird nämlich vom verfügbaren Arbeitsspeicher subtrahiert. Wenn also wie beim Akoya P7300 D eine Grafikkarte mit 512 MB Grafikspeicher zum Einsatz kommt, bleiben an verfügbaren Arbeitsspeicher noch 3,5 von 4 GB übrig. Abhilfe würde hier nur die als Recovery-Disk beigelegte 64-Bit-Version von Windows Vista schaffen. Mit dieser Version kommen dann aber eventuell wieder nicht alle benötigten Geräte-Treiber des Medion Akoya P7300 D zurecht und an Rechenperformance spürt der Anwender auch kaum etwas und so bleiben 64 Bit derzeit ein leidiges Thema. 3,5 GB reichen aber auch vollkommen aus, man bekommt halt augenscheinlich nur nicht, was auf der Packung steht.
Laufwerke: 1.000-GB-Festplatte und Multi-DVD-Brenner
Denn fallenden Festplattenpreisen ist es zu verdanken, dass Aldi auch beim Massenspeicher richtig klotzen kann. Stolze 1.000 GB (1 TB = Terra Byte) setzt Medion ins Akoya-Gehäuse. Als Hersteller des Datenkarussells gibt Aldi Western Digital an. Nähere Angaben existieren keine, aber wir vermuten, dass die Platte mit 7.200 Umdrehungen pro Minute rotiert und über 16 MB Datencache verfügt – unterm Strich alles im grünen Bereich.
Noch weniger Angaben macht Aldi zum integrierten DVD-Brenner. Lediglich die mittlerweile übliche Unterstützung von Multiformat und Dual-Layer (also DVD-RAM, DVD+R, DVD-R, DVD+RW, DVD-RW, DVD+R DL, DVD-R DL sowie CD-RW) beschreibt der Discounter. Prinzipiell sollte diese Komponente heutzutage aber absolut unkritisch sein. Allerdings bleibt das Unverständnis, warum ein „Multimedia-PC“ mit einer HDMI-fähigen Grafikkarte immer noch kein Blu-ray-Laufwerk verpflanzt bekommt ... vielleicht in zwei Monaten!?
Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr über die 3D-Leistung, die Anschlussmöglichkeiten, die Software und das Fazit von magnus.de zum aktuellen Aldi-PC Medion Akoya P7300 D.


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